Wer einen Betrieb gründet oder über Jahre erfolgreich führt, denkt selten daran, dass auch etwas schiefgehen könnte - mit kleinen oder größeren Auswirkungen. Doch auch für Unternehmen gilt: "Unverhofft kommt oft". Es empfiehlt sich daher, wenigstens eine Liste der größten Risiken aufzustellen und abzuwägen, welche es sich lohnt, auszuschalten oder mindestens zu verkleinern.

Risikoabschätzung ist ein fast philosophischer Vorgang, denn Ereignisse, die das Unternehmen A bedrohen, können gleichzeitig eine Chance für das Unternehmen B darstellen. Es kommt nur auf den Standpunkt an. Weil Chancen und Risiken sozusagen auf der gleichen Ebene liegen, werden manchmal die Risiken auch sehr treffend als "negative Chancen" bezeichnet.

Eine Sache zum Risiko zu erklären ist also eine weitreichende Festlegung von grundsätzlicher Bedeutung. Jede bessere Führungskraft kann sofort ein paar Umstände aufzählen, die das Unternehmen bedrohen (können). Welchem Risiko sollte man mehr Aufmerksamkeit schenken? Wie groß ist ein bestimmtes Risiko? Welches von zwei Risiken ist größer, welches kleiner? Risiken sollten also nicht nur inhaltlich beschrieben, sondern auch quantifiziert werden.

Messinstrument für Risiken.
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Für Risiken gibt es ein Messinstrument: Dazu zeichnet man auf ein Blatt Papier ein einfaches Koordinatensystem. Die waagrechte Achse bedeutet "Häufigkeit des Ereigniseintrittes". Je weiter weg vom "Ursprung" (Nullpunkt) ein Ereignis nach rechts auf der Achse rückt, desto häufiger tritt es vermutlich ein. Auf der senkrechten Achse wird die Größe der negativen Auswirkung des jeweiligen Ereignisses markiert. Es gilt wieder: Je weiter oben, desto gravierender die Wirkung. Wenn man also jede Gefahr nach Häufigkeit des Auftretens und möglicher Auswirkung abschätzt und in dem Koordinatensystem mit einem Punkt markiert, werden sich - vereinfacht ausgedrückt - die größten Risiken rechts oben zeigen. Von links unten hingegen (Nullpunkt) droht kein Risiko. ("Feinspitze" können das Koordinatensystem auch noch erweitern und im 2.  Quadranten analog  ihre Chancen darstellen. Die größten zeigen sich dann rechts unten).

Wenn Sie die Risiken für Ihr Unternehmen systematisch ermitteln wollen, gehört zu einer fachgerechten Analyse natürlich etwas mehr Knowhow. Zunächst geht es um die Absicherung der Kernprozesse eines Unternehmens. Diese ausfindig zu machen und zu bewerten, ob sie einer Bedrohung ausgesetzt sind, gibt es spezialisierte Unternehmensberater, die Ihnen auch helfen, kostengünstige Wege zur Risikovermeidung oder Risikosenkung zu finden.

Wenn Sie sich mit einem solchen Anliegen an Ideato wenden, treffen Sie eine gute Entscheidung. Übrigens: Gemeinsam mit unserem Partner Dr. Sögner & Partner OG können wir Ihr Unternehmen auch auf die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 vorbereiten, wo die Risikobewertung und die Risikosenkung wesentliche Bausteine sind. Rufen Sie uns einfach unverbindlich an oder schicken Sie uns ein Mail. Wir beraten Sie gerne.

 

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