Hand auf's Herz: Haben Sie sich während eines Spitalsaufenthaltes schon einmal gefragt, was mit den leeren Infusionsbeuteln und Medikamentenschachteln passiert? Natürlich werden diese Abfälle nach den bestehenden Umweltschutz-Vorschriften entsorgt. Somit wäre ja alles bestens, wenn - ja, wenn da nicht das kleine Stückchen Papier noch wäre, das von den Pflegern auf die Gebinde und Verpackungen geklebt wurde: Auf dem steht nämlich der Name des Patienten, seine Sozialversicherungsnummer, seine Patientennummer, das Aufnahmedatum, die behandelnde Abteilung im Spital und dergleichen. Während also die Schachteln und Flaschen auf ihre Vernichtung warten, kann jederman diese Patientendaten einsehen, mitnehmen, gebrauchen und natürlich auch mißbrauchen. Je nachdem.

Die Namensetiketten in Spitälern und ähnlichen Einrichtungen stellen zweifelsfrei Datenträger mit Patientendaten dar, deshalb sind sie auch unter den besonderen Schutz des Artikels 9 der DSGVO gestellt ("Sensible Daten"). Sie einfach offen in den Müll zu werfen, der zum Abtransport bereitgehalten wird, ist nicht erlaubt. Datenträger mit sensiblen Daten müssen sogar in dafür besonders geeigneten Schreddern vernichtet werden (Datenschutzklasse 3 P-4), worüber auch ein Protokoll zu führen ist.

Für diese Problemstellung hat Ideato gemeinsam mit zwei renommierten und zertifizierten Herstellern von Etiketten eine Speziallösung entwickelt und bietet ein Produkt an, das folgende Komponenten umfasst:

  • Spezialetiketten, die in Standarddruckern beschriftet werden. Sie kleben dauerhaft, sind aber trotzdem mit einem Griff abzulösen. Bei diesem Vorgang verliert die Klebeschicht ihre Haftwirkung, sodass die Etiketten verläßlich skartiert sind. Die Kosten liegen etwa bei den Kosten üblicher Papieretiketten, die aber im Gegensatz zur Neuentwicklung entweder geringere Haftkraft besitzen oder so gut haften, dass sie nur zeitaufwändig abgelöst werden können.
  • Eine Verfahrensanweisung (Arbeitsanweisung), die beschreibt, wie die Etiketten vor der Anbringung richtig aufbewahrt werden, bei der Anbringung richtig haften, nach Zweckerfüllung einfach abgelöst und für die korrekte Entsorgung bereitgehalten werden. Diese Anwendungsvorschrift wird für jeden Bedarfsträger gesondert erstellt, damit gewährleistet ist, dass sich die Vorgänge so weit wie möglich an der bisher in der Einrichtung üblichen Handhabung orientieren, um den Aufwand so gering wie möglich zu halten.
  • Ein Softwaretool für die Beschriftung der Etiketten, das am lokalen Rechner der jeweiligen Abteilung betrieben wird und nicht in die Systemintegrität des Netzwerkes eines Krankenhausbetreibers eingreift.
  • Musterblätter für die erforderlichen Nachweisdokumente im Rahmen des QM-Prozesses (z.B. ISO 9001).
  • Die schriftliche Garantie, dass der Prozess, sofern er eingehalten wird, datenschutzrechtlich einwandfrei ist, sodass die Bestätigung in das QM-Handbuch integriert werden kann.

Die Einhaltung des Datenschutzes kann sehr einfach sein. Ideato hilft dabei. Nützen Sie die Möglichkeit einer kostenlosen Erstberatung!

 

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